QSBW 4.0: die Zukunft des Straßenbaus?

Unser Gast hat federführend an der Entwicklung des QSBW-4.0-Handbuchs mitgewirkt und erklärt, wie dessen Herausforderungen gemeistert werden können.

Ein Fertiger auf einer Baustelle, auf der nach QSBW 4.0 gebaut wird

QSBW 4.0: das Handbuch für den digitalen Asphaltbau

Mit der QSBW 4.0 wird der digitale Straßenbau in Projekte der öffentlichen Hand in Baden-Württemberg eingeführt. Ziel ist es, die Effizienz und Qualität der Arbeiten zu erhöhen. Dadurch sollen u. a. Sperrzeiten verkürzt und die Liegezeiten des Asphalts erhöht werden. Doch auch die Nachhaltigkeit soll von der Digitalisierung profitieren. Was das im Einzelnen für die Auftragnehmer bedeutet und welche Chancen und Herausforderungen damit auch für kleine Bauunternehmen verbunden sind, hat uns unser Gast Dr. Marcus Müller im Podcast erklärt.

Das Experteninterview zur QSBW 4.0

Mit der QSBW 4.0 ist die Digitalisierung endgültig auch im Straßenbau angekommen. Was das in der Praxis bedeutet und wie Bauunternehmer die Vorgaben des Handbuchs in ihrem Unternehmen umsetzen können, hat uns Dr. Marcus Müller verraten.

Der erste Schritt ist immer der schwierigste

Die QSBW 4.0 führt zahlreiche Neuerungen in die Durchführung von Erhaltungsmaßnahmen ein, wie die Vernetzung der Baumaschinen und -fahrzeuge untereinander oder die Dokumentation der Einbautemperatur in Echtzeit. Zur erfolgreichen Implementierung dieser Neuerungen hält Dr. Müller vor allem zwei Dinge für wichtig.

Bauunternehmen sollten nicht versuchen, das komplette Technologiebündel auf einmal in ihrem Arbeitsalltag umzusetzen, stattdessen rät der Experte zur schrittweisen Einführung. Doch was einmal umgesetzt wurde, sollte dann auch auf jeder Baustelle zur Anwendung kommen, nicht nur, wenn es die Ausschreibung verlangt. Nur so entwickeln Unternehmen und ihre Mitarbeiter die nötige Routine, erklärt Müller.

Eine Straßenbaustelle nach QSBW 4.0

So meistern kleinere Unternehmen die QSBW 4.0

Digitalisierung erfordert neue Technik und die Schulung der Mitarbeiter. Gerade für kleine Unternehmen mögen die Herausforderungen zunächst groß erscheinen, doch auch hier rät Müller zu einem schrittweisen Vorgehen. „An vielen Stellen helfen kleinere Digitalisierungen schon im ganz normalen Unternehmensalltag und irgendwann ist man dann auch so weit, dass man sich die QSBW-Dinge aus dem Effeff zutraut“, sagt der Experte. Unternehmen sollten bei der Digitalisierung nicht nur das Endziel sehen, sondern vor allem den Weg und einfach den ersten Schritt gehen.

Die QSBW 4.0 erfordert Investitionen in Mensch und Material

Doch auch wenn ein Unternehmen den Weg zur Digitalisierung in kleinen Schritten geht, kommt es um Investitionen nicht herum. Hardware- und Softwarelösungen müssen her, die Mitarbeiter im Umgang damit entsprechend geschult werden. Das bedeutet natürlich auch Mehrkosten für die Auftraggeber. Diese gleichen sich jedoch durch längere Liegezeiten und weitere Vorzüge zum Teil wieder aus.

Die Kostenfaktoren für die Auftragnehmer hält Marcus Müller jedenfalls für gut kalkulierbar. Beim menschlichen Faktor kann es da schon anders aussehen. Hier sind die Unternehmen gefordert, ihren Mitarbeitern die Chancen der Digitalisierung aufzuzeigen und sie bestmöglich für ihre neuen Aufgaben zu schulen. Unsicherheiten gibt es schließlich zuhauf.

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Bedeutet die QSBW 4.0 die Totalüberwachung der Auftragnehmer?

Eine Sorge, die nicht nur die Baubranche, sondern die Digitalisierung im Allgemeinen betrifft, ist die Angst vor der totalen Überwachung. Viele befürchten, dass Auftraggeber ihre Auftragnehmer akribisch überwachen und Unternehmen wiederum jeden einzelnen Mitarbeiter.

Hier sieht Müller vor allem das Management in der Pflicht, so etwas zu verhindern. Zwar zeige die digitale Technik viele Fehler in Echtzeit an, doch dürfe man darum nicht darauf verfallen, alle Prozesse nur noch vom Büro aus zu steuern. Sowohl Auftraggeber als auch Unternehmer müssen weiterhin auf Baustellen präsent sein und bei Problemen mit den Mitarbeitern vor Ort reden. Sonst ist die Digitalisierung von vornherein zum Scheitern verurteilt, glaubt der Experte.

Asphalt im Mischer nach QSBW 4.0

Vernichtet die Digitalisierung im Straßenbau Arbeitsplätze?

Neben der Angst vor Überwachung ist es vor allem die Sorge um den Arbeitsplatz, die auch im Straßenbau mit der Digitalisierung verbunden ist. Doch auch hier blickt unser Gast gelassen in die Zukunft: „Es gibt weiterhin Arbeit, es gibt sogar mehr Arbeit“, sagt Müller. Zu einem geringeren Bedarf an Arbeitskräften werde es nicht kommen, lediglich zu einem Wandeln in den Aufgaben. Insbesondere unschöne und langweilige Tätigkeiten würden zunehmend durch andere Aufgaben ersetzt werden.

Mit der QSBW 4.0 zu mehr Nachhaltigkeit

Am Thema Nachhaltigkeit kommt auch der Straßenbau nicht vorbei. Nachhaltigkeitskriterien sind heute zentraler Bestandteil von Ausschreibungen der öffentlichen Hand. Nachhaltigkeit und Digitalisierung dürfen für Müller jedoch nicht getrennt voneinander betrachtet werden, sondern gehen Hand in Hand, etwa wenn es um die Einhaltung und Kontrolle der Nachhaltigkeitskriterien geht.

„Da gibt es fast keine andere Chance, als das auch digital zu machen. Die Verknüpfung zwischen dem großen, gesellschaftlichen Thema Nachhaltigkeit, das auch die Bauwirtschaft zunehmend umtreibt, und der Digitalisierung: Das wird die Zukunft sein“, ist sicher Marcus Müller sicher.

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